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Reedschalter

Allgemeine Beschreibung des Reedschalters

Die Funktion des Reedschalters

Ein Reedschalter besteht aus zwei ferromagnetischen Schaltzungen (normalerweise Nickel/Eisenlegierung), die hermetisch dicht verschlossen in ein Glasröhrchen eingeschmolzen werden. Die beiden Schaltzungen überlappen mit einem minimalen Abstand von einigen Micrometern zueinander. Wirkt ein entsprechendes Magnetfeld auf den Schalter bewegen sich die beiden Paddel aufeinander zu - der Schalter schließt. Der Kontaktbereich der beiden Schaltzungen ist mit einem sehr harten Metall beschichtet, meist Rhodium oder Ruthenium. In Frage kommen aber auch Wolfram, Iridium oder ähnlich strukturierte Metalle. Aufgetragen werden diese entweder galvanisch oder durch einen Sputterprozess (bekannt aus der Halbleiterindustrie). Diese hart beschichteten Kontaktflächen sind der Garant für die sehr lange Lebensdauer eines Reedschalters. Vor dem Einschmelzen wird die vorhandene Luft evakuiert. Dies geschieht mittels Unterdruck. Während des Einschmelzvorganges füllen wir den Schalter mit Stickstoff oder einer Inertgasmischung mit hohem Stickstoffanteil. Zur Erhöhung der Schaltspannungsgrenze besteht aber auch die Möglichkeit, den Schalter vor dem Verschließen zu evakuieren. Diese Schalter werden in Hochspannungsanwendungen eingesetzt, wenn im kV-Bereich geschaltet werden soll.

Das durch Permanentmagnet oder Spule erzeugte Magnetfeld ist gegenpolig gerichtet, die Paddel ziehen sich an. Uebersteigt die magnetische Kraft die Federwirkung des Paddel, schließen die beiden Kontakte. Beim Oeffnen geschieht dasselbe: ist die Magnetkraft geringer als die Federkraft der Schalter öffnet der Reedschalter wieder.

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Die Funktion des Reedschalters
Parameter für Reed-Bauelemente



 
 
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